CDU Fraktion Enzkreis

Die CDU Fraktion im Kreistag des Enzkreises

29.04.2018

CDU: Neue Buslinie 777 braucht langen Atem

Die beiden CDU-Kreisräte aus dem Biet, Wolfgang Georg Liebl (Tiefenbronn) und Gerd Philipp (Neuhausen) bestärken den Verkehrsverbund Pforzheim/Enzkreis (VPE) sowie die Kommunen, verstärkt die Werbetrommel zu rühren für die vor einem Vierteljahr gestartete Linie

 Tiefenbronn/Neuhausen.  „Eine neue Buslinie braucht Geduld und Werbung“, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU-Fraktion im Kreistag des Enzkreises als Reaktion auf die noch schwache Inanspruchnahme  der Linie 777, die erstmals Neuhausen und Tiefenbronn verbindet. Die beiden CDU-Kreisräte aus dem Biet, Wolfgang Georg Liebl (Tiefenbronn) und Gerd Philipp (Neuhausen) bestärken den Verkehrsverbund Pforzheim/Enzkreis (VPE) sowie die Kommunen, verstärkt die Werbetrommel zu rühren für die vor einem Vierteljahr gestartete Linie.  Die Firma Klingel hatte als Linienbetreiber laut VPE-Mitteilung an die Gemeinden Ende März die Fahrgäste auf der neuen Linie 777 gezählt, und zwar die Linienkurse ohne Rufbusse.  Demnach nutzten im Durchschnitt 8,8 Fahrgäste am Tag die Busse. Hinzu komme noch der Kurs, der um 7.09 Uhr in Neuhausen starte und die Schüler nach Heimsheim bringe. In diesem säßen durchschnittlich zirka 50 Schüler. Dieser Bus fuhr aber als Schulbus, so der VPE, auch schon vor Inbetriebnahme der Linie 777. Insgesamt sei das nach drei Monaten Betrieb sehr wenig. Die Rufbusse seien in Einzelfällen abgerufen worden.  „Es war ja zu befürchten, dass unsere Bürger im Biet mit dieser neuen Linie 777 Anlaufschwierigkeiten haben werden“, so Kreisrat Liebl an  den VPE. „Aber es muss versucht werden, unsere Bürger für dieses doch tolle Angebot zu begeistern. Und dazu brauchen wir einen langen Atem“, so Liebl auch namens seines Neuhausener Kollegen Philipp und der Kreistagsfraktion. Schon immer seien die Menschen im Biet auf sich selbst gestellt gewesen, wenn es darum gegangen sei, in eine andere Gemeinde zu gelangen. Beide raten, trotzdem hoffnungsvoll für die Linie 777 zu sein.Ger Philipp: "Ja die Zahlen sind erschreckend niedrig, aber ich denke für eine Zwischenbilanz ist es noch zu früh ! Jahrzehntelange Gewohnheiten und eingefahrene Abläufe sind nicht so schnell aus der Welt zu schaffen, wir müssen noch etwas Geduld haben. Ich setze da auch auf die jüngere Generation,diese Menschen haben doch ein anderes Verhältnis zum ÖPNV und die erste Freibadsaison in Schellbronn  mit dieser Busverbindung steht gerade vor der Tür. Nichts desto trotz sollten wir diese Zahlen als Weckruf nutzen und jede Möglichkeit nutzen die Werbetrommel zu rühren!